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Letzte Änderung: 6. August 1998

Neuheit 1998: IR Control Set


Endlich bringt fischertechnik 1998 wieder eine Fernsteuerung auf den Markt!

Diese arbeitet nicht mit Funk, sondern mit Infrarotlicht, so daß auch Kinder damit gefahrlos spielen können.
Die neue Steuerung bietet dabei soviele Möglichkeiten, daß die Beschreibung daher etwas "länger" ist.
Name: IR Control Set
Artikel-Nummer: 30344
Preis: siehe Preisliste
Empfohlen ab: 8 Jahre ("spielen" geht aber auch schon wesentlich früher...)
Inhalt: ausführliche Beschreibung, leistungsstarker Sender mit 11 Tasten, Empfängerbaustein, Anschlußkabel an Energiequelle
Besonderheiten: Aktiver Sender und Empfänger mit je einem eigenem Prozessor!
Für was ? Zum Steuern aller stationären oder fahrbaren Modelle mit Motoren. Ideal geeignet für die neuen Hafenkräne mit Mini-Motor-Set oder den neuen Industry-Robots Modellen, aber auch für die Modelle des Mobile-Robots Baukastens (wenn es mal ohne Computer sein soll).
Größe des Empfänger: 30 * 60 * 30mm (B*L*H), schwarzes Gehäuse mit transparemtem Deckel alles ca. Maße
Größe des Sender: 56 * 120 * 25mm (B*L*H), formschönes, abgerundetes Gehäuse mit 11 Tasten alles ca. Maße
Beschreibung: Die neue universelle Infrarot-Fernsteuerung für alle motorisierten Modelle besteht aus einem leistungsstarken Infrarot-Sender und einem mikroprozessorgesteuerten Empfänger. Bis zu drei Motoren (M1...M3) sind unabhängig voneinander steuerbar. Die Reichweite liegt bei über 10 Meter in geschlossenen Räumen.

Bei allen drei Motoren (M1, M2, M3) kann eine unterschiedliche Geschwindigkeit (schnell / langsam) durch den Sender gewählt werden. Es besteht die Möglichkeit, zwei Motoren gleichzeitig mit einem Tastendruck zu steuern. Diese Funktion wird in Modellen mit zwei Antriebsmotoren benötigt, wie z.B. Raupenfahrzeuge, Gabelstapler oder die Mobile-Robot-Modelle.
Hintergründe: Am Anfang der Entwicklung stand der Wunsch, eine Fernsteuerung zu entwickeln, die zu fischertechnik passt. Einfache Funkfernsteuerungen gibt es genügend, diese berücksichtigen aber nicht die vielen Möglichkeiten, die nun einmal fischertechnik-Modelle bieten.

Wichtig war auch, daß der Empfänger sehr "klein", aber dennoch leistungsfähig genug ist, drei Motoren zu steuern. Ferner mußte eine "Servo"-Funktion eingebaut werden, die es ermöglicht, daß eine Autolenkung sich automatisch wieder zurückstellt (Geradeausfahrt), wenn der Lenkmotor nicht mehr angesteuert wird. Aber auch Bagger und Raupenfahrzeuge mit je einem Motor pro Seite sollten genauso einfach steuerbar sein wie ein Auto.

Was nun unter dem Namen IR Control Set angeboten wird, erfüllt diese Anforderungen und noch mehr:

Es kann ein zweiter Empfänger unabhängig vom ersten angesprochen werden (dieser wird ab August 1998 über den Einzelteilservice angeboten), so daß bis zu sechs Motoren steuerbar sind (oder z.B. zwei Fahrzeuge unabhängig voneinander!). Die Geschwindigkeit von Motor M1, M2 und M3 kann variiert werden (langsam / schnell). Der Sender ist sehr lichtstark, so daß durch die Reflektion an Wänden, Decken usw. auch eine Steuerung ohne "Sichtverbindung" möglich ist (Bei Tests haben wir schon einmal eine Fahrzeug unter einem Bett gesteuert, ohne daß wir uns bücken mußten.).

Trotz all dieser Möglichkeiten ist es den Entwicklern gelungen, den Empfänger dort einzubauen, wo normalerweise eine 9-Volt Batterie liegt, in einem Batteriehalter! Die Größe beträgt also 30 * 60 mm (B*L). Dies hat den Vorteil, daß der Empfänger nun klein genug ist, um auf jedem Modell integriert zu werden. Ermöglicht wurde die Miniaturisirung durch die Verwendung der modernen SMD (= oberflächenmontierten) - Bauteile und dies auf beiden Seiten (!) der Platine. Der Empfänger befindet sich in einem schwarzen Gehäuse mit transparentem Deckel , so daß sich auch das Auge an der Technik erfreuen kann. Aufgrund der großen Packungsdichte der Bauteile sieht man allerdings fast keine Platine. Der Anschluß der Motoren erfolgt durch die bekannten Hülsen, welche auch beim Interface oder dem Flip-Flop-Baustein verwendet wurden.

Eine Leuchtdiode im Empfänger zeigt dabei beim Einschalten durch Ihr Blinken an, welcher Empfängertyp (1 oder 2) und welche "Betriebsart" gewählt wurde.
Betriebsarten: Der Empfänger unterscheidet drei Betriebsarten, die durch die beiden Eingänge festgelegt werden. Hierdurch kann neben der "Normalfunktion" die "Servo-Funktion" (automatische Rückstellung) des Lenkmotor genauso gewählt werden, wie die "Raupen" Betriebsart.

Normalfunktion
In dieser Betriebsart wird Motor M1 über zwei Taster geschaltet (vorwärts- / rückwärts). Der Motor bleibt dabei solange eingeschaltet, bis die gleiche Taste Ihn wieder ausschaltet, oder die Drehrichtung gewechselt wird. Motor M2 und Motor M3 laufen, solange die entsprechenden Tasten (rechts- / linksbetrieb) betätigt werden. Für jeden Motor stehen eigene Tasten zur Verfügung.

Servofunktion
Diese Betriebsart entspricht der Normalfunktion, jedoch wird hier der Motor M2 automatisch wieder "zurückgestellt". Diese Betriebsart ist für Fahrzeuge mit einer Lenkung vorgesehen. Auf der Lenkachse befindet sich dann ein Taster, der bei "geradeausfahrt" betätigt wird. Der Empfänger steuert dann den Motor M2 nach einer Ansteuerung durch den Sender solange entgegengesetzt an, bis dieser Taster betätigt wird (das Fahrzeug also wieder geradeaus fährt).

Raupenfunktion
Raupenfahrzeuge, Stapler oder die Mobilen-Roboter haben zwei Motoren (auf jeder Seite einen). Das Fahrzeug bewegt sich vorwärts oder rückwärts, wenn beide Motoren in die gleiche Richtung drehen. Lenken oder drehen auf der Stelle erfolgt durch das entgegengesetzte ansteuern der beiden Motoren. In dieser Betriebsart steuert der Empfänger gleichzeitig zwei Motoren an, obwohl am Sender nur eine Taste betätigt wird! Über die Tasten "vorwärts" und "rückwärts" fährt das Fahrzeug, über die Lenktasten "rechts" und "links" erfolgt das Lenken.

Sender: Der Sender besitzt 11 Tasten. Sechs Tasten steuern die Motoren M1..M3 (rechts- / linksbetrieb), je eine Taste schaltet M1, M2 oder M3 schnell / langsam, eine Taste schaltet Empfänger eins ein (und zwei aus), eine Taste aktiviert Empfänger zwei (und schaltet eins aus).
Besonderheiten: Da das IR Control Set ideal für mobile Fahrzeuge ist wurde bei der Entwicklung sehr darauf geachtet, daß der Energiebedarf des Sender und des Empfängers nicht zu groß sind.
Zusätzlich benötigt: Netzgerät (9 Volt Gleichspannung) z.B. das Energy-Set (siehe Preisliste) oder den Power-Block (30263) und sechs Batterien / Akkus.
Modellbeschreibungen und Bilder der Modelle: Ein Blick auf das neue IR Control Set
Frage: Wie gefällt Ihnen diese neue IR-Set. Was halten Sie davon? Vermissen Sie noch etwas? Über eine Rückmeldung an rknobloch@knobloch-gmbh.de würden wir uns sehr freuen.


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